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Zwischen den Jahren liegt die Magie – Die Rauhnächte & das Ritual der 13 Wünsche

  • Autorenbild: Janina Selbach
    Janina Selbach
  • 30. Nov. 2025
  • 11 Min. Lesezeit
Kreis aus Kerzen und Kristallen mit einem Räucherbündel in der Mitte

Die Zeit zwischen den Jahren ist wie eine stille Zwischenwelt – ein Übergang, in dem Altes gehen und Neues entstehen darf. Genau dann beginnen die Rauhnächte, jene zwölf magischen Nächte voller Bedeutung und Symbolik. In diesem Artikel erfährst Du, woher dieser alte Brauch stammt, warum diese Zeit so besonders ist und wie Du Dich bewusst darauf vorbereiten kannst.

Ich zeige Dir, welche Themen und Energien in den einzelnen Nächten wirken, wie Du Rituale und Meditationen für Dich nutzen kannst und wie das 13-Wünsche-Ritual Dir hilft, Deine Herzenswünsche für das neue Jahr zu manifestieren.

Lass Dich inspirieren, diese besondere Zeit auf Deine ganz eigene Weise zu gestalten – achtsam, intuitiv und verbunden mit Deiner inneren Stimme.


Wenn die Zeit stillzustehen scheint – Die Magie der Rauhnächte

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Draußen wird es stiller, die Tage sind kurz, und irgendetwas in uns sehnt sich nach Rückzug und Einkehr. Genau dann beginnt sie – diese besondere Zeit zwischen den Jahren, in der die Welt ein bisschen langsamer wird und das Herz lauter spricht: die Rauhnächte.


Ich habe diese Zeit vor zwei Jahren für mich entdeckt – in einer Lebensphase, in der vieles in mir im Umbruch war. Ich hatte gerade eine Trennung nach einer toxischen Beziehung hinter mir und suchte nach etwas, das mir Halt gab, nach einem Weg, wieder in Verbindung mit mir selbst zu kommen. In den Rauhnächten habe ich genau das gefunden: eine magische, kraftvolle Zeit, in der Stille plötzlich heilend wurde und das Loslassen nicht mehr bedrohlich, sondern befreiend.


Seitdem gehören sie für mich fest zum Jahreskreis. Jede Rauhnacht fühlt sich an wie ein kleiner Zauber, ein Moment außerhalb der Zeit. Eine Einladung, das Alte dankbar zu verabschieden und voller Vertrauen das Neue zu begrüßen.

Wenn die Welt im Außen still wird, entsteht im Inneren Raum – für Rückschau, Heilung und neue Visionen. Vielleicht spürst auch Du dieses Bedürfnis: nach einem bewussten Abschluss, nach Klarheit und einem Neubeginn, der sich leicht und stimmig anfühlt.

Die Rauhnächte öffnen genau dafür den Raum. Eine Schwellenzeit voller Symbolik, in der Altes losgelassen und Neues geboren werden darf – still, leise und tief verbunden mit Deiner inneren Welt.


Zwischen den Welten – Die Bedeutung der Rauhnächte

Die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden am 6. Januar. Es sind zwölf Nächte – und doch wirken sie, als stünden sie außerhalb der Zeit. Alte Überlieferungen erzählen, dass in diesen Tagen die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind. Eine Zeit, in der wir nicht nur zurückblicken, sondern auch lauschen dürfen – auf das, was uns das Leben für das kommende Jahr zuflüstert.


Schon unsere Ahnen ehrten diese Zeit. Sie wussten, dass die Natur nun ruht, dass das Alte stirbt, damit Neues entstehen kann. Es war eine Zeit des Innehaltens, der Reinigung und des Neubeginns. Viele ihrer Bräuche haben bis heute überdauert: Man wusch keine Wäsche, beglich offene Rechnungen, gab Geliehenes zurück – als Zeichen dafür, Altes zu ordnen und abzuschließen, bevor das neue Jahr beginnt.


Auch ich habe einen dieser Bräuche übernommen – seit einigen Jahren wasche ich während der Rauhnächte keine Wäsche. Es klingt vielleicht unscheinbar, doch genau dieses bewusste Nicht-Tun erinnert mich daran, dass Stillstand manchmal genau das ist, was wir brauchen.


Im alten Wissen spiegelt sich eine tiefe Symbolik: Das Sonnenjahr mit 365 Tagen und das Mondjahr mit 354 Tagen klaffen um genau jene zwölf Nächte auseinander – die Zeit dazwischen gilt als heilig, als Zeit der Wandlung und inneren Einkehr. Und vielleicht ist es genau das, was uns heute wieder zu ihr hinzieht: das Bedürfnis, kurz anzuhalten. Zu spüren, was bleiben darf – und was gehen will.


Wenn Du Dich in dieser besonderen Zeit öffnest, kann sich etwas verändern. Du beginnst, feiner zu spüren, was Deine Seele braucht. Und genau darin liegt der Zauber der Rauhnächte – sie führen Dich zurück zu Dir selbst.


Die Sperrnächte – Das leise Aufräumen der Seele

Noch bevor die Rauhnächte beginnen, öffnet sich ein weiterer, oft übersehener Raum: die Sperrnächte. Sie starten in der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember und begleiten Dich bis zum 20. Dezember – eine Zeit, die wie ein inneres Vorbereiten wirkt. Ein sanftes Ausmisten, nicht im Außen, sondern tief in Deinem Inneren.


Man sagt, in diesen Nächten zeigt sich das, was noch „gesperrt“ ist: alte Muster, ungelebte Emotionen, ungeklärte Begegnungen, unausgesprochene Gedanken. Es ist, als würde sich die eigene Seele bemerkbar machen und fragen: Was möchtest Du wirklich nicht mit ins neue Jahr nehmen? Was darf endlich gehen?

Diese Zeit lädt Dich ein, mutig und liebevoll auf Dein Jahr zurückzublicken – nicht um zu bewerten, sondern um zu verstehen. Und vielleicht spürst Du auch eine Art Aufatmen, wenn Du anfängst, innerlich aufzuräumen. Manchmal reicht schon die ehrliche Frage: Wovon möchte ich mich verabschieden?


Rund um die Wintersonnenwende, dem dunkelsten Tag des Jahres, erreicht diese Phase ihren Höhepunkt. Es ist der Moment, an dem das Licht langsam zurückkehrt – und damit auch Deines. Ein wundervoller Zeitpunkt, um das alte Jahr bewusst zu verabschieden und innerlich einen Kreis zu schließen.


Folgende Fragen können Dich dabei begleiten:

  • Wenn ich auf das gesamte Jahr zurückblicke – was war die wichtigste Lektion für mich?

  • Wofür bin ich zutiefst dankbar, auch wenn es nicht leicht war?

  • Welche Erfahrungen möchte ich in mein Herz aufnehmen und mitnehmen?

  • Wo darf ich mir selbst vergeben oder Mitgefühl schenken?

  • Mit welchem Gefühl möchte ich dieses Jahr verabschieden – und das neue willkommen heißen?

Wenn Du Dir Zeit für diese Fragen nimmst, entsteht oft eine Klarheit, die sich nicht erzwingen lässt – sie taucht einfach auf, wenn Du bereit bist, ehrlich hinzusehen. Und vielleicht spürst Du dann, wie sich langsam ein innerer Raum öffnet - ein Raum, in dem Deine Wünsche für das kommende Jahr entstehen dürfen.


Die Sperrnächte führen Dich damit sanft hin zu dem, was folgt: einer Zeit, in der Du nicht nur loslässt, sondern auch neu ausrichtest. Einer Zeit, in der Du Deine Herzenswünsche formst und sie dem neuen Jahr anvertraust.


Wenn Du diese Phase noch bewusster erleben möchtest, kann es unglaublich hilfreich sein, jeder einzelnen Sperrnacht einen kleinen Moment der Selbstreflexion zu schenken. Für jede Nacht habe ich Reflexionsfragen zusammengestellt, die Dich sanft durch diesen inneren Klärungsprozess begleiten.


Die 12 Rauhnächte – Eine Reise durch das kommende Jahr

Man sagt, jede der zwölf Rauhnächte steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres. Was Du in diesen Nächten träumst, fühlst oder wahrnimmst, kann Dir Hinweise geben – auf das, was Dich im nächsten Jahr begleiten wird.

Es ist, als würdest Du in zwölf Nächten durch das neue Jahr reisen, Nacht für Nacht ein Stück weiter, tiefer, klarer.

Jede Rauhnacht trägt eine ganz eigene Energie in sich – und jede lädt Dich ein, innezuhalten und Dich mit einem bestimmten Thema zu verbinden. Wenn Du magst, kannst Du die jeweilige Nacht nutzen, um zu räuchern, zu meditieren, zu schreiben oder einfach still zu sein und zu lauschen.


Hier findest Du einen Überblick über die Themen und Schwingungen jeder Rauhnacht – vielleicht spürst Du beim Lesen schon, welche Dich besonders anziehen:


1. Rauhnacht – 24. auf 25. Dezember

Thema: Wurzeln, Stabilität, Lebenswille, Überleben, Sicherheit, Vertrauen, Erdung, Grundlagen, Basis, Stille, Ankommen

Diese erste Nacht steht für den Monat Januar und lädt Dich ein, Dich zu erden. Fühle Deine Wurzeln, spüre Deine Basis. Alles beginnt mit Stabilität – in Dir.

Sternzeichen: Steinbock


2. Rauhnacht – 25. auf 26. Dezember

Thema: Higher Self, Intuition, Innere Führung, Verbindung, Frieden, Ruhe, Reinigung, Visionen, Blockaden

Sie steht für den Februar. Eine Nacht der Stille, in der Du Dich mit Deiner inneren Weisheit verbindest. Lausche, statt zu suchen – die Antworten sind längst in Dir.

Sternzeichen: Wassermann


3. Rauhnacht – 26. auf 27. Dezember

Thema: Träume, Herzöffnung, Wunder, Aufbruch, Unterstützung, Intuition, Spiritualität, Lebensfreude

Diese Nacht trägt die Energie des März. Alles beginnt zu erwachen – auch in Dir. Lass Dein Herz wieder hoffen, träumen und lachen.

Sternzeichen: Fische


4. Rauhnacht – 27. auf 28. Dezember

Thema: Neugier, Entfaltung, Inspiration, Aufbruch, Neubeginn, Klarheit, Auflösung, Transformation, Ziele, Kreativität

Sie steht für den April und ruft Dich in Deine Kraft. Was willst Du erschaffen? Welche Ideen dürfen Gestalt annehmen?

Sternzeichen: Widder


5. Rauhnacht – 28. auf 29. Dezember

Thema: Erdung, Selbstliebe, Freundschaft, Blüte, Glücksgefühle, Verbindung, Dankbarkeit, Neues, Sicherheit, Werte

Diese Nacht symbolisiert den Mai – eine Zeit der Blüte. Genieße das, was ist, und nähre, was Dich wachsen lässt.

Sternzeichen: Stier


6. Rauhnacht – 29. auf 30. Dezember

Thema: Aktivität, Bewegung, Reinigung, Loslassen, Balance, Rückschau, Wandel, Wachstum, Körper, Gesundheit

Der Juni bringt Dich in den Fluss. Spüre Deinen Körper, bewege Dich, befreie Dich von altem Ballast – innerlich wie äußerlich.

Sternzeichen: Zwillinge


7. Rauhnacht – 30. auf 31. Dezember

Thema: Gesellschaft, Öffnung, Inneres Kind, Intuition, Feiern, Freude, Wachstum, Zuhause, Weiblichkeit, Emotione

Diese Nacht steht für den Juli – eine Zeit des Spielens und Fühlens. Gib Deinem inneren Kind Raum, zu lachen und zu tanzen.

Sternzeichen: Krebs


8. Rauhnacht – 31. Dezember auf 1. Januar

Thema: Fülle, Fruchtbarkeit, Selbstverwirklichung, Ausdruck, Neubeginn, Vergnügen, Entspannung, Kraft, Ernte

Der August lädt Dich ein, Deine Kraft zu leben. Du darfst strahlen, sichtbar sein und das Leben genießen.

Sternzeichen: Löwe


9. Rauhnacht – 1. auf 2. Januar

Thema: Intuition, Gefühle, Ordnung, Erneuerung, Geduld, Neuorientierung, Struktur, Sammeln, Innehalten, Dankbarkeit

Diese Nacht spiegelt den September. Es ist Zeit, zu sortieren, zu strukturieren und neue Routinen liebevoll zu etablieren.

Sternzeichen: Jungfrau


10. Rauhnacht – 2. auf 3. Januar

Thema: Ernte, Samen, Visionen, Wissen, Reife, Weisheit, Ausgleich, Harmonie, Dankbarkeit, Ordnung

Sie steht für den Oktober. Nimm wahr, was gewachsen ist, und sei dankbar dafür.

Sternzeichen: Waage


11. Rauhnacht – 3. auf 4. Januar

Thema: Dankbarkeit, Loslassen, Transformation, Wandel, Abschied, Blockaden, Sinnhaftigkeit, Prioritäten

Der November erinnert Dich daran, dass Wandel Teil des Lebens ist. Verabschiede, was nicht mehr zu Dir gehört – mit Liebe.

Sternzeichen: Skorpion


12. Rauhnacht – 4. auf 5. Januar

Thema: Wissen, Rückzug, Loslassen, Aufbruch, Entfaltung, Expansion, Weisheit, Visionen, Stille, Abenteuer

Diese letzte Rauhnacht steht für den Dezember. Spüre Deine innere Weite, träume groß – und öffne Dich für das, was kommen darf.

Sternzeichen: Schütze


Jede dieser Nächte trägt ihre eigene Magie, und doch sind sie miteinander verwoben – wie ein Jahreskreis, der Dich sanft durch Licht und Schatten, Werden und Vergehen führt.

Und wenn Du Dich wirklich auf diese Zeit einlässt, wirst Du spüren: Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, präsent zu sein – mit Dir.


Die Magie der Wintersonnenwende & das Ritual der 13 Wünsche

Bevor die Rauhnächte beginnen, steht ein Wendepunkt – die Wintersonnenwende, meist am 21. oder 22. Dezember. Es ist der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres. Ein Moment, an dem die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht – und zugleich das Licht wiedergeboren wird.


Diese Nacht erinnert uns daran, dass alles im Leben Zyklen folgt: Licht und Schatten, Ende und Anfang, Loslassen und Neubeginn. Und genau hier, in dieser stillen Schwelle, beginnt die Magie der Rauhnächte.


Ich liebe es, an diesem Tag meine Wünsche für das kommende Jahr aufzuschreiben. Nicht, weil ich glaube, dass das Universum mir einfach alles schenkt, was ich mir wünsche – sondern weil dieser Moment mich tief mit meiner eigenen Schöpferkraft verbindet. Vor zwei Jahren, in einer sehr schweren Zeit nach einer Trennung, habe ich dieses Ritual zum ersten Mal gemacht. Ich war unsicher, traurig und voller Fragen. Aber als ich meine Wünsche formulierte, begann etwas in mir sich zu verändern. Es war, als würde ich mir selbst ein Versprechen geben: dass das Leben wieder leicht werden darf.


Und ja – viele dieser Wünsche haben sich tatsächlich erfüllt. Nicht immer so, wie ich es erwartet hatte, aber immer so, dass es mich weitergebracht hat.


Das 13-Wünsche-Ritual – Dein Herzenskompass für das neue Jahr

Das Ritual ist ganz einfach – und doch unglaublich kraftvoll:

  1. Schreibe 13 Wünsche auf – jeden auf einen eigenen Zettel.

    Wünsche, die wirklich aus Deinem Herzen kommen. Nicht das, was Du glaubst, haben zu müssen, sondern das, was Dich tief berührt. Sie können groß und im Außen sein - wie das Traumhaus zu finden und zu kaufen - oder klein und im Innen sein, ein Gefühl von innerer Ruhe.

  2. Falte die Zettel und lege sie in ein schönes Glas, eine Dose oder eine kleine Schachtel.

  3. In jeder der 12 Rauhnächte ziehst Du einen Zettel – ohne ihn zu öffnen – und verbrennst ihn achtsam (am besten in einer feuerfesten Schale und bei geöffnetem Fenster). Damit übergibst Du Deinen Wunsch an das Universum – oder, wenn Du so magst, an die größere Ordnung des Lebens.

  4. Nach der letzten Rauhnacht bleibt ein Zettel übrig.

    Diesen öffnest Du – es ist der Wunsch, den Du Dir im neuen Jahr selbst erfüllst.


Briefumschlag, der verbrannt wird

Dieses Ritual ist mehr als nur ein symbolischer Akt. Es erinnert Dich daran, dass Du die Schöpferin Deines Lebens bist – und dass Vertrauen und aktives Gestalten Hand in Hand gehen dürfen.

Wenn Du magst, kannst Du Deine Wünsche zusätzlich auf einem Vision Board festhalten. Sammle Bilder, Worte und Symbole, die Deine Herzensziele sichtbar machen. So bleibst Du das ganze Jahr über in Verbindung mit dem Gefühl, das Du Dir wünschst zu leben.


In dieser stillen, heiligen Zeit zwischen den Jahren darfst Du Dich zurücklehnen, durchatmen und spüren: Du musst nichts erzwingen. Alles, was für Dich bestimmt ist, findet seinen Weg – oft leise, manchmal unerwartet, aber immer im richtigen Moment.


Raum schaffen für Wunder

Die Rauhnächte wirken am stärksten, wenn Du ihnen Raum gibst – im Außen wie im Innen. Es ist, als würdest Du Dein Zuhause und Dein Herz einladen, zur Ruhe zu kommen, um das Alte zu verabschieden und dem Neuen den Weg zu bereiten.


1. Raum schaffen – außen und innen

Beginne damit, Ordnung zu schaffen. Vielleicht magst Du noch einmal bewusst durch Deine Räume gehen, ausmisten, was Du nicht mehr brauchst, und die Energie mit einer kleinen Räucherung klären. Auch innerlich kannst Du aufräumen: Welche Gedanken, Glaubenssätze oder Erinnerungen möchtest Du loslassen? Wo darf es leichter werden? Oft fühlt es sich befreiend an, Dinge zu beenden oder auszusprechen, bevor das Jahr sich schließt.


2. Journaling

Nimm Dir einen Moment, um zu schreiben. Ganz intuitiv, ohne Anspruch.

Dieses bewusste Innehalten öffnet Dein Herz für das, was wirklich zählt – und schenkt Dir Klarheit darüber, was Du in Deinem Leben einladen möchtest.

In jeder Meditation findest Du ebenfalls Fragen, die thematisch zur jeweiligen Rauhnacht passen. Ich habe sie auch in die Infobox der Meditationen geschrieben..


3. Unterstützende Rituale

Die Rauhnächte leben von kleinen, achtsamen Handlungen, die Dich mit Dir selbst verbinden:

  • Altar gestalten: Richte Dir einen kleinen Platz ein, an dem Du Deine Verbindung zur Rauhnachtszeit spürbar machen kannst – vielleicht mit Kerzen, Räucherwerk, Naturmaterialien, Kristallen oder Symbolen Deiner Wünsche. Es ist Dein ganz persönlicher Ort der Stille, an dem Du Dich jeden Tag neu zentrieren kannst.

  • Räuchern: Lass den Rauch durch Deine Räume ziehen und spüre, wie er alte Energien mitnimmt.

  • Meditation: Ein paar Minuten Stille können Wunder wirken. Lausche nach innen, ohne etwas verändern zu wollen.

  • Tarot- und Orakelkarten: Ziehe in jeder Rauhnacht Tarot- und Orakelkarten, um Botschaften für den jeweiligen Monat zu empfangen.

  • Natur: Geh hinaus, atme tief durch, sammle einen Tannenzweig oder einen Stein – als Symbol für Neubeginn.

  • Kerzenrituale: Zünde bewusst Licht an – für Dich, für Deine Wünsche, für die Hoffnung.

  • Dankbarkeitslisten: Schreibe jeden Abend drei Dinge auf, für die Du dankbar bist. Dankbarkeit ist wie ein leises Gebet, das Dich auf Empfang stellt.

  • Traumtagebuch: Notiere jeden Morgen Deine Träume. In den Rauhnächten heißt es, dass jeder Traum Hinweise auf den entsprechenden Monat im kommenden Jahr trägt. Vielleicht erkennst Du später Muster, Botschaften oder kleine Wunder zwischen den Zeilen.

  • Visionboard: Gestalte ein Visionboard mit Deinen 13 Wünschen für das neue Jahr. Am Ende der Rauhnächte kannst Du den Zettel mit dem Wunsch, der übrig geblieben ist, mit auf Dein Visionboard kleben. So hast Du ihn immer vor Augen.


4. Eine klare Intention setzen

Bevor die Rauhnächte beginnen, spüre in Dich hinein:Wie möchte ich mich im neuen Jahr fühlen? Nicht, was Du erreichen willst – sondern wie Du sein und wie Du DIch dabei fühlen möchtest. Vielleicht ist es Frieden, Leichtigkeit, Vertrauen oder Freude. Schreibe Deine Intention auf und halte sie sichtbar fest – als sanfte Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist.


Wenn die Stille zur Begleiterin wird

Die Rauhnächte sind eine Einladung, still zu werden – nicht im Sinne von Leere, sondern im Sinne von Tiefe. Es ist, als würde sich in diesen zwölf Nächten ein feiner Schleier lüften, der Dich einen Blick hinter die Kulissen Deines Lebens werfen lässt. Manchmal zeigen sich dabei Antworten, die Du schon lange in Dir trägst. Manchmal entstehen neue Fragen. Und manchmal ist einfach nur Frieden.


Lass Dich in dieser besonderen Zeit von Deiner inneren Stimme führen – sie weiß, was jetzt wichtig ist. Erlaube Dir, zu träumen, zu fühlen und Dich in das Leben hineinzulehnen, das auf Dich wartet.


Wenn Du möchtest, begleite ich Dich dabei: Ich habe Dir für die Wintersonnenwende und Dein 13 Wünsche Ritual sowie zu jeder Rauhnacht passende Meditationen aufgenommen, die Dich liebevoll durch die Themen dieser Nächte führen. Du findest sie auf YouTube und auf Spotify. Sie unterstützen Dich dabei, in Verbindung mit Dir selbst zu kommen, loszulassen, was gehen darf, und das Neue in Dein Herz einzuladen.


Möge diese Zeit zwischen den Jahren für Dich zu einem leisen, magischen Übergang werden – voller Vertrauen, Klarheit und Wunder. ✨




 
 
 

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